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Engagiert in Münster - Jugendliche mischen mit

Mitmischen, mitgestalten, mitbestimmen.... Jugendliche und junge Erwachsene sind in Münster an vielen Stellen aktiv und engagieren sich für Andere.

Vielleicht hast du auch schon darüber nachgedacht dich für ein Thema oder eine Organisation zu engagieren.

Die folgenden Interviews gehen den folgenden Fragen nach: Was motiviert Menschen sich zu engagieren und was ziehen sie für sich persönlich daraus?

Vielleicht können sie als Vorbild für dich dienen?

Hund, Katze, Maus ...

Judith und Lauren kennen sich seit 2017 – genauer gesagt seit einem Kennenlern-Tag bei den Tierfreunden Münster e.V. in Handorf. Beide waren gleich begeistert von der Art und Weise, wie man dort mit Tieren umgeht, die aus verschiedenen Gründen eine Zeit lang im Heim leben müssen. Judith studiert Oecotrophologie, Lauren studiert berufsbegleitend Steuerrecht. Trotzdem investieren die beiden seit diesem Kennenlern-Tag regelmäßig viel Zeit für sogenannte „Dienste“ im Tierheim. Drei feste Mitarbeitende kümmern sich um die Tiere und sichern den laufenden Betrieb, alle anderen arbeiten ehrenamtlich. Alle anderen, das sind: der Vorstand, der Beirat und etwa 60 Ehrenamtliche Helfer*innen wie Lauren und Judith. Öffentliche Mittel gibt es nicht, die Finanzierung des Tierheims muss sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden tragen. Kanello hat mit Judith und Lauren über ihre freiwillige Arbeit gesprochen und dabei eine ganze Menge mehr über „Hund, Katze, Maus“ und die Handorfer Tierheimwelt erfahren.

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Gemeinschaft möglich machen

Inga, Lukas und Johannes sind Messdiener – und Messdienerleiter in der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser. Was sie dort tun, geht weit über das reine „Messe dienen“ hinaus und hat immer etwas mit Gemeinschaft zu tun. Sie leiten Messdienergruppen, helfen bei Veranstaltungen, begleiten Ferienfreizeiten und Prozessionen, regen Kommunionkinder oder Konfirmanden zu neuen Formen des Betens an – und diskutieren natürlich auch über Gott und die Welt. Damit sind sie nicht allein, denn neben Inga, Lukas und Johannes gibt es in Liebfrauen-Überwasser viele junge Menschen, die sich engagieren. Denn Liebfrauen-Überwasser ist groß: zu ihr gehören die Gemeinden Innenstadt-Überwasser, Gievenbeck-St.-Michael, Nieneberge und Sentruper Höhe. Alleine in den Gemeinden Innenstadt-Überwasser und Gievenbeck-St. Michael, in denen Inga, Lukas und Johannes aktiv sind, gibt es etwa einhundert Messdiener. Und rund ein Drittel sind Messdienerleiter wie sie. Kanello sprach mit ihnen darüber, was sie genau tun, wie sie Messdiener geworden sind und was Menschen bewegt, die in der heutigen Zeit in der katholischen Kirche aktiv sind.

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Rappen und Rappen lassen

Das Blaukreuzwäldchen im Stadtteil Angelmodde-West ist in Münster ziemlich bekannt – und gilt als Wohngebiet, aus dem man es nicht selbstverständlich auf die Universität schafft. Alexander ist dort aufgewachsen und studiert heute Volkswirtschaftslehre in Münster. Seine freie Zeit hat er als Jugendlicher meist im Jugendzentrum „mobile“ verbracht. Dort hat er auch zum ersten Mal an einem Rap-Projekt teilgenommen. Seit ein paar Jahren wohnt Alexander nun nicht mehr in Münster. Im „mobile“ trifft man ihn dennoch regelmäßig an – denn seit mehreren Jahren bringt er dort selbst jungen Menschen das Rappen bei. Kanello hat mit Alexander über sein Engagement gesprochen und dabei auch erfahren, was er sich von andere Jugendlichen wünscht. Was ihm besonders wichtig ist, sagt er gleich vorweg: „Jeder kann zu uns kommen und mitrappen – auch über Angelmodde und Gremmendorf hinaus.“

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Freiwillig, selbstbestimmt und abwechslungsreich

Wenn man mit Greta, Hedda und Luc spricht, wird schnell deutlich: Wer ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) macht, bringt sich nicht nur gesellschaftlich ein, sondern bekommt auch eine ganze Menge zurück. Einblicke in unterschiedlichste Arbeitswelten zum Beispiel und viele neue Kontakte. Aber auch Zeit zur Selbstfindung und Begleitung bei der beruflichen Orientierung – denn während ihres gesamten FÖJ profitieren die jungen Menschen auch von Seminaren und Angeboten, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als zuständige Koordinierungsbehörde organisiert und pädagogisch begleitet. Rund 150 Einsatzplätze vermittelt der LWL aktuell pro Jahr. Mit Greta, Hedda und Luc hat Kanello darüber gesprochen, wo sie dieses Jahr verbringen, was sie außerhalb ihres Arbeitseinsatzes noch erleben – und, ob man ein unbedingter Vollblut-Öko sein muss, um ein Freiwilliges Ökologisches Jahr als bereichernd zu empfinden.

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Demokratie dauert – und das ist auch gut so

Alles begann 2015, als Freunde den heute 18-jährigen Steven auf ein paar youtube-Videos aufmerksam machten. Zu sehen: rhetorisch brillante Politiker-Reden aus dem Deutschen Bundestag. Heute ist Steven Mitglied in Münsters Jugendrat und macht selbst Politik für junge Münsteraner*innen. Er findet diskutieren wichtig und hilfreich – und erlebt im kommunalen Polit-Alltag, dass Demokratie ganz schön lange dauert. So wie die Arbeit an der Homepage des Jugendrates, die er mit einigen Kolleg*innen derzeit erneuert. Seine Begeisterung und seinen Elan trüben solche Langstreckenläufe allerdings nicht. Im Gegenteil: Steven findet es spannend, politische Prozesse hautnah mitzuerleben und sprach mit Kanello über seine Erfahrungen und Erlebnisse im ersten Jahr als Jugendrat.

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Queer sein dürfen oder: Willkommen im Track!

Auf den ersten Blick geht es im „Track“ zu wie in vielen anderen Jugendzentren: In der alten Dechanei in St. Mauritz treffen sich junge Menschen zum spielen, Musik hören und abhängen – und reden dabei über alles, was sie beim erwachsen werden beschäftigt. Dort hat die Kanello-Redaktion auch Carry und Nooroo getroffen. Beide heißen eigentlich anders, sind mittlerweile über 20 und gehören im Track zu den „alten Hasen“. Sie haben das Jugendzentrum als einen Ort erlebt, der sie persönlich weiter gebracht gat. Heute engagieren sie sich dort selbst für Jugendliche, die queer leben wollen.

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Ole hackt

Als Ole 2014 in der Warpzone zum ersten Mal mit Münsters Hacker-Szene in Berührung kam, war er 14 Jahre alt. Heute ist er im Vorstand des gleichnamigen Vereins aktiv, nennt die 200 Quadratmeter großen holzgetäfelten Räume am Hawerkamp sein zweites zu Hause und sagt, dass Hacker ziemlich tolerante Leute sind, die technisch und gesellschaftlich gute Sachen machen. Mit Kanello sprach er über die Vorurteile gegenüber Hackern, über die Pluspunkte der WARP ZONE, über sein persönliches Engagement und den Wunsch, dass in emanzipierten Zeiten langsam mal mehr Mädchen hacken sollten.

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Drei aus einem Team

Der Bahnhof Wolbeck existiert seit 1970 als Treffpunkt für junge Menschen. Hier wird Theater gespielt, hier finden Partys statt, hier gibt es vielfältige Angebote für Mädchen und Jungen – und das Beste ist: Es sind weitgehend Jugendliche, die den Bahnhof Wolbeck ehrenamtlich organisieren. Zwei Sozialarbeiter sind fest angestellt, alles Weitere organisiert ein Team von rund 30 jungen Menschen, die sich für das große Ganze engagieren. Damit Jugendliche in Wolbeck zusammen sein und alles miteinander erleben können, was Jugend so ausmacht. Kanello hat mit Adriane, Clivia und Franziska darüber gesprochen, warum der Bahnhof für sie so wichtig ist, warum sie sich dort ehrenamtlich engagieren und wie Freundschaft, Selbstbewusstsein und Verantwortung entstehen. ... und darüber, warum eine Security-Jacke nicht zwangsläufig mehr Respekt, aber automatisch mehr Verantwortung bedeutet.

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